Unser Geist kann nur mit polaren Gegensätzen arbeiten: Dunkelheit/Licht; Hitze/Kälte; Glück/Unglück; Schmerz/Freude…

Was in diesem Zusammenhang oft nicht verstanden wird, ist, dass Vergnügen nur die andere Seite der Schmerzmedaille ist und dass unser Nervensystem, wenn wir Vergnügen erzeugen, später Schmerz erzeugt, um die Ladung auszugleichen.

Das passiert, wenn wir von der Jagd nach Vergnügen besessen werden – es bringt uns letztendlich genau das Gegenteil von dem, was wir suchen.

Es geht nicht darum, Vergnügen zu vermeiden.

Es geht darum, nicht daran zu hängen.

Immer wenn wir an etwas hängen, wird Energie aus unserem Hara und unserem Herzen in den Verstand gezogen.

Das macht uns unglücklich, bringt uns aus dem Gleichgewicht, lässt uns uns selbst nicht ganz fühlen – es beschneidet unsere Freiheit.

Der Herzschlag, vereint mit der Hara-Energie, besitzt die Fähigkeit, die durch Begierden, Anhaftungen, Obsessionen und Süchte erzeugte Ladung des Geistes zu neutralisieren…

In Tibetan PulsingWir spüren den Pulsschlag des Herzens und treten körperlich mit ihm in Verbindung.

Durch die aktive Energie unserer Kundalini wird eine besondere Feuerenergie erzeugt – eine Energie, die die Kraft besitzt, Blockaden in unserem Nervensystem aufzulösen und ein Gefühl der Ganzheit und Freiheit wiederherzustellen.

Was wir dann erleben, ist Glückseligkeit – ein Zustand jenseits polarer Gegensätze.

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